Pranayama
Pranayama ist das Herzstück des Yoga
Pranayama bedeutet "Eine Pause in der Bewegung des Atems". In Patanjali Sutra ist Pranayama die vierte Stufe auf dem achtpfadigen Yogaweg. Somit legt Patanjali einen ganzheitlichen Gesundheitsbegriffe vor. Pranayama bildet den Übergang von den „äußeren“ zu den „inneren“ Gliedern des Yoga im Sinne von Samyama (Dharana, Dhyana, Samadhi). Yama, Niyama und langjährige Asanapraxis Praxis alle zusammen formen den Atem, Körper, Geist und bereitet die wichtige Grundlage für Pranayama Praxis vor. Ohne richtige Atmung und stabile Gesundheit soll man nicht mit Pranayama anfangen. Denn es gibt zahlreiche Nebenwirkungen und Kontraindikation; Pranayama übt einen starken Eingriff in die physischen und psychischen Abläufe aus. Im Westen gibt es ein grosses Missverständnis über Pranayama Begriffe. Pranayama ist nicht die Atemtechnik, die man während der Yogahaltung (Asanas) verwendet. Die wichtigste Voraussetzung für Pranayama ist bewusste Atmung und Atemlenkung mit der Hilfe Bandas und Mudras. Atem-Yoga I, II, III bereitet diese Grundlage für Pranayama Kurs vor. Eine Bewußtseinsveränderung und Neukonditionierung fangen zuerst im physischen Körper an. Jeder entstandenen Wandlung gingen Schritte voraus, die diese Wandlung anbahnten. Das Einsetzen der Bandas und Mudras ermöglicht eine Unterbrechung in der Kontinuität des Ein-und Ausatmens. Es entsteht Atempause vor-und nach der Ein-und Ausatmung, somit auch längere Denkpause.
Sie bereitet das Bewußtsein auf die Meditation vor.
„Der physische Körper nutzt sich ab wie ein ungebrannter Tonkrug. Wird er im Feuer von
Pranayama gebrannt, so gewinnt er Stabilität“ B.K.S. Iyengar
