Atem-Yoga I für Anfänger in Köln
Entdecke den Fluss des Lebens mit dem Atem-Yoga
Möchtest du lernen, wie man in einer Yogahaltung richtig atmet und den Atem vertiefen kann? Dann ist Atem-Yoga I für dich geeignet. Der Atem ist wie ein Fluss, der in unserem Körper fließt, Tag und Nacht, auch wenn du schlafst. Du kannst die Blutbahn in deinem Körper wie ein Fluss vorstellen. Die sechs Basishaltungen des Hatha Yoga bietet dir wunderbare Gelegenheit die verengte Atemräume zu dehnen und weiten. Atem-Yoga I öffnet den freien Energiefluss im gesamten Körper.
Den Atem nicht überfordern, sondern entschleunigen
Asana Praxis ohne richtige Atmung kann keine Stabilität im Körper herstellen. Dies führt auf die Dauer oft zu körperlichen Beschwerden und Fehlhaltungen. Lerne mit Atem-Yoga zuerst tiefe Entspannung kennen. Komme zuerst mental auf der Yogamatte an und nehme Kontakt mit deiner Atmung. Atme durch und nehme tiefe Atemzüge mit der Nasenatmung und entschleunigen den gesamten Körper. Die Gewebe entspannen sich, das Herz schlägt langsamer und Du bist bei dir angekommen.
Geatmet wird durch die Nase ein und durch die Nase aus.
Jeder Atemzug beeinflusst den nächsten Atemzug. Wie man ausatmet, beeinflusst die folgende Einatmung, so entsteht eine automatische Kettenreaktion. Nach einer vollständigen Ausatmung durch die Nase, vertieft sich die Einatmung automatisch. Deshalb ist die Ausatmung wichtiger als die Einatmung. Bevor du eine anstrengende Haltung ausprobierst, sollte die Nasenatmung bei dir fest verankert sein.
Die yogische Vollatmung und Parasympathikus
Mit der Nasenatmung vertieft sich der Atem alleine und mühelos. Dann ist es soweit, daß du mit yogischer Vollatmung anzuvertrauen. Der gestresste Körper, vor allem das Zwerchfell, das 70% der Muskelarbeit leistet beim Atmen, fängt an zu entspannen. In vielen Kulturen wird das Zwerchfell als Sitz der Seele genannt. Das Zwerchfell ist tatsächlich der Sitz der Emotion, der ganzen Tag mit dir bewegt beim Husten, beim Lachen und Weinen. Die langsame, sparsame Ausatmung durch die Nase aktiviert den Entspannunsnerv, Parasympathikus. Am Ende der Yogastunde chanten wir gemeinsam OM Mantra. Es entsteht eine wohltuende, kohärente Schwingung im gesamten Körper. Nach der Yogastunde kannst du tief schlafen ohne wach zu werden. Der Körper regeneriert und dein Immunsystem wird gestärkt.
Mit Atem-Yoga I motorische Einheit entstehen lassen und Kopfkino ausschalten
In Atem-Yoga I werden Atem-und Bewegung unmittelbar verbunden geübt. Diese motorische Einheit ist die einzige Verbindung zwischen Zentralnervensystem und Skelettmuskelaktivität. Sie dient als Anker der Atem-und Körperachtsamkeit in Asana Praxis. Sie beruhigt im Lauf der Zeit das zentrale und autonomene Nervensystem und reduziert das Kopfkino.
"Wenn ich lang einatme, weiss ich, ich atme lang ein.
Wenn ich lang ausatme, weiss ich, ich atme lang aus.
Wenn ich kurz ausatme, weiß ich, Ich atme kurz aus.
Wenn ich kurz ausatme, weiß ich, Ich atme kurz aus".
Aus Anapanasati von Buddha
